Bezeichnet die Wärme, die mit dem Abgas der Heizanlage verloren geht, dies lässt sich durch Brennertechnik reduzieren (siehe Brennwertkessel). Bei sehr niedrigen Abgasverlusten besteht jedoch die Gefahr, dass der Schornstein versottet.
Dies ist die Summe aller (Wohn-) Flächen innerhalb der thermischen Gebäudehülle. Der Energieverbrauch pro m² entspricht der Energiekennzahl.
Das sind jene Verluste, welche beim Aufheizen eines kalten und beim Abkühlen eines Kessels auftreten.
Dem Abgas des Brenners wird durch einen zweiten Wärmetauscher mittels Kondensation Wärme entzogen.
Die wohl sinnvollste (da recht effektiv und preiswert) Methode der Energieeinsparung, durch Dämmung wird der Wärmeverlust reduziert.
Bei der Verbrennung fossiler Brennstoffe entstehend schädliche Abgase, welche an die Außenluft abgegeben werden und die Luft verunreinigen.
Die Endenergie bezeichnet die tatsächlich benötigte Energie zum Heizen und zur Bereitstellung des Warmwassers. Einschließlich der Verluste durch die Bereitstellung, Speicherung, Verteilung und Übergabe der Energie.
Die Energiekennzahl ist eine Vergleichsgröße zur Bezifferung des Energieverbrauchs. Es ist die Energiemenge, innerhalb eines Jahres für die Beheizung eines Quadratmeters Wohnfläche verbraucht wird.
Er gibt an wie viel Energie zum Heizen des Gebäudes (beheizbare Fläche) benötigt wird. Die auftretenden Verluste durch die Außenwände, Fenster, Dach und Keller sowie die Gewinne durch Sonneneinstrahlung und Abwärme von Personen und elektrischen Geräten werden saldiert.
Häufig sind speziell ältere Heizanlagen stark überdimensioniert, dadurch verringert sich der Nutzungsgrad. Er sagt also aus, wie stark die Heizanlage ausgelastet ist.
Ermittelter Wert der Maßnahme. Nur ein positiver Kapitalwert entspricht einem finanziellen Gewinn über die Nutzungszeit.
kWh
kWh = Kilowattstunde
1 Liter Heizöl = 10 kWh
1 m3 Erdgas = 8 bis 10 kWh
1 Liter Flüssiggas = 6 bis 7 kWh
Die Nutzenergie gibt an, wie viel Energie bereitgestellt werden muss, um ein Gebäude zu beheizen und das Warmwasser bereitzustellen.
Der Primärenergieaufwand gibt die Energiemenge an, die benötigt wird, um ein Gebäude
Der Primärenergieaufwand beim Einsatz von Strom ist z.B. wesentlich höher als beim Einsatz von Erdgas (Faktor für Strom = 3, für Erdgas = 1,1).
Dies gibt an, wie viel Wärme und somit kostbare Energie durch ein Buteil hindurch nach aussen gelangt.
Dies ist der Wärmedurchgangskoeffizient, er bezeichnet die Größe für die Transmission durch ein Bauteil. Er gibt die Wärmemenge (in KWh) an, die bei einem Grad Celsius Temperaturunterschied durch einen Quadratmeter des Bauteils entweicht. Je geringer der U-Wert, desto besser.
Dies sind lokale Stellen, welche im Vergleich zu den angrenzenden Bereichen mehr Wärme nach Aussen ableiten. Dies hat zusätzliche Wärmeverluste sowie eine reduzierte Oberflächentemperatur des Bauteils zur Folge. Dieser Stellen können eine Verlagerung des Taupunktes zur Folge haben, an solchen Stellen ist die Gefahr, dass sich Kondensat auf der Bauteiloberfläche bildet, und schließlich kann es z.B. zu Schimmelpilzbefall kommen.