Preisverhandlungen vor dem Kauf
Endlich ist
die passende Immobilie gefunden, doch
der Verkäufer verlangt mehr
als Sie ausgeben möchten. Hier einige Hinweise, die Sie beachten
sollten:
Tipp:
Gute Argumente helfen bei der Verhandlung: Ein Gutachter kann
Ihnen bereits vor der Verhandlung den Wert und Zustand der
Immobilie ermitteln und Sie bei der Verhandlung unterstützen. Mit diesen
sachlichen Argumenten und der Hilfe eines gestandenen Gutachters
kann man den Verkäufer leichter von einer Preissenkung überzeugen.
Gutachter finden Sie hier: www.der-Hausinspektor.de (Link!)
Vorbereitung für die Verhandlung
Eine gute Vorbereitung kann
Ihnen nützliche und schlüssige Argumente liefern, um den Preis der
Immobilie zu senken. Informieren Sie sich vor allem über
Verkaufspreise in der näheren Nachbarschaft, z.B. über
Zeitungsinserate, Gutachten (evtl. beim Amtsgericht im Zuge der
Zwangsversteigerung erhältlich) oder Exposes von ansässigen
Maklern, legen Sie die entsprechenden Unterlagen dem Verkäufer vor.
Vereinbaren Sie für die
Preisverhandlung unbedingt einen ruhigen Termin, wo Sie ungestört
auch Detailfragen klären können.
Kontaktaufnahme
Am besten Sie
vereinbaren ein persönliches Gespräch mit dem Verkäufer, dies ist
wesentlich persönlicher als ein telefonisches Angebot. Auch die
Atmosphäre ist in einem Gespräch unter "vier Augen"
nicht so kühl. Machen Sie von einem telefonischem Angebot nur
Gebrauch, wenn es Ihnen schwer fällt in fremder Umgebung offen auf
einen anderen Gesprächspartner zuzugehen, vielen fällt ein
konkretes Angebot am Telefon leichter, die Preisverhandlung ist dann
allerdings schwieriger.
Argumente und
Taktik für die Preisverhandlung
Bleiben Sie in
jedem Fall sachlich und
erklären Sie dem Verkäufer Ihre Argumente der Preisreduzierung.
Warum ist Ihr Preis durchaus gerechtfertigt. Hier
einige Hinweise für mögliche Preisnachlässe:
- alte
Heizung (hohe Energiekosten
- das
Badezimmer ist veraltet
- alte
Fenster
- alte
Rohre und Stromleitungen (2 Adern), alter Sicherungskasten
- die
Straße ist gut hörbar (generelle Lärmbelästigung)
- keine/alte
Einbauküche
- dunkle
Räume mit altmodische Raumaufteilung
- Außenwände
haben sichtbare Risse
- Feuchtigkeitsspuren
Die Verhandlung sollte über wesentliche Dinge erfolgen: Mängel
und Kosten für die Behebung, alte Badezimmer, etc.. Aber machen Sie
die Immobilie nicht schlecht. Der Verkäufer hat viel Zeit in dem
Objekt gelebt und es nach seinem "Geschmack" eingerichtet.
Wenn Sie jetzt sein altes "Lebenswerk" zerreden, dann hat
er vielleicht auch kein Interesse mehr, an Sie zu verkaufen.
Ein sehr
hilfreiches Argument kann auch die kurzfristige Beurkundung durch
einen Notar sein, viele Verkäufer suchen schon seit längerem einen
Käufer und stehen dem Vorschlag recht positiv gegenüber. Machen Sie dem
Verkäufer auch klar, dass die Finanzierung bei Ihnen bereits
gesichert ist, bitten Sie Ihre finanzierende Bank dafür vorab um
eine Finanzierungszusage (kurze, zweizeilige Bestätigung, dass die
Finanzierung möglich ist). Dies ist ein erhebliches Stück
Sicherheit für den Verkäufer, da er sich um den
Kaufpreis keine Sorgen machen muss.
Verbleib
nach dem Gespräch
Bei größeren preislichen Differenzen ist eine Annäherung
eventuell erst später möglich (vielleicht muss der Verkäufer erst einige
"Verkaufsrückschläge" bekommen). Bedenken Sie aber, dass
natürlich ein Käufer zwischenzeitlich mehr bietet als Ihren Preis
und die Immobilie dann verkauft wird.
Signalisieren Sie Ihr ernsthaftes Interesse dadurch, dass Sie darum
bitten, den Verkäufer in bestimmten Abständen anrufen zu dürfen, um
den Stand des Verkaufes zu erfragen. Gute Argumente helfen bei der Verhandlung: Ein Gutachter kann
Ihnen bereits vor der Verhandlung den Wert und Zustand der
Immobilie ermitteln und Sie bei der Verhandlung unterstützen. Mit diesen
sachlichen Argumenten und der Hilfe eines gestandenen Gutachters
kann man den Verkäufer leichter von einer Preissenkung überzeugen.
Gutachter finden Sie hier: www.der-Hausinspektor.de
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